
In dieser Zeit gab es in Jugoslawien keine Münzen, weshalb auf den Springbrunnen des Landes unzählige Dinarscheine trieben, die keinen Wert
besaßen. „Es war schwierig, man konnte nichts kaufen“, beschreibt Frau Trpković ihre Erfahrungen aus der Zeit der Inflation. „In den Geschäften
waren die Regale leer und es gab nur unsinniges Zeug wie Senf und Eurocreme - aber davon ganze Paletten. Meine Rente wurde jede Woche ausgezahlt,
denn der Wert verfiel stündlich. Ich habe dann das Geld in die Bäckerei zu meinem Sohn Zoran gebracht und ihn gefragt, was ich dafür bekommen
würde. ‚Ein Viertel Burek‘, hat er gesagt. Ich konnte also von meiner Monatsrente ein Kilo Burek kaufen.“